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ABUS Aventor Rennradhelm im Test 2025

Gut ABUS Aventor 10.03.2025 7 Min. Lesezeit
ABUS Aventor Rennradhelm im Test 2025

Universeller Rennradhelm mit hervorragender Belüftung und Tragekomfort zum fairen Preis. Die umständliche Gurtverstellung ist der einzige Schwachpunkt.

ca. 79.95 €

8,2 /10
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Verarbeitung
8,0
Leistung
9,0
Bedienung
7,0
Reinigung
8,0
Preis/leistung
10,0

Der ABUS Aventor ist der günstigste Rennradhelm im ABUS-Sortiment und richtet sich an Einsteiger und Gelegenheitsfahrer. Mit In-Mold-Konstruktion, ActiCage-Verstärkung und 28 Belüftungsöffnungen bietet er auf dem Papier viel für wenig Geld. Wir haben ihn im direkten Vergleich mit dem StormChaser und AirBreaker getestet.

✅ Vorteile

  • Hervorragender Tragekomfort – kaum spürbar auf dem Kopf
  • Ausgezeichnete Belüftung mit 28 Luftöffnungen
  • Weiches, schweißabsorbierendes X-Static Innenpolster (abnehmbar/waschbar)
  • Kein Druckgefühl, keine unangenehmen Stellen
  • Vielfältige Farbauswahl (10+ Varianten)
  • Sehr günstiger Einstiegspreis ab ca. 80 €

❌ Nachteile

  • Umständliches Gurtsystem – erfordert initiale Profi-Einstellung
  • Überlange Gurte müssen gekürzt und verschweißt werden
  • Steife Plastik-Ohrverschlüsse, schwer zu bedienen
  • Brillenhalterung funktioniert nur im Stand, nicht während der Fahrt
  • Schwerstes Modell im ABUS-Vergleich (264 g)

Tragekomfort

Beim Tragekomfort setzt der Aventor Maßstäbe: Der perforierte Stirnring sorgt für optimale Kühlung, das weiche X-Static Innenpolster mit Silberfäden absorbiert Schweiß zuverlässig. Der Helm ist auf dem Kopf kaum spürbar – kein Druckgefühl, keine unangenehmen Stellen. Das Polster ist abnehmbar und per Handwäsche waschbar. Die feinverzahnte Hinterrad-Verstellung lässt sich auch während der Fahrt einfach bedienen.

Gewicht

Mit 264 g in Größe M ist der Aventor der schwerste der drei getesteten ABUS-Helme. Für einen Helm unter 100 Euro ist das Gewicht aber absolut in Ordnung – auf dem Kopf spürt man kaum einen Unterschied zum leichteren StormChaser (228 g).

Verschluss-System

Hier liegt der größte Schwachpunkt des Aventor: Die Ohrgurte sind umständlich zu verstellen und erfordern idealerweise eine Einstellung beim Fachhändler. Die überlangen Bänder müssen gekürzt und die Enden verschweißt werden, damit sie nicht flattern. Die Plastik-Verschlüsse an den Ohren sind steif und schwer zu bedienen. Einmal richtig eingestellt, sitzt der Helm allerdings bombenfest.

Belüftung

Mit 28 Luftöffnungen ist fast die Hälfte des Helms mit Ventilationsöffnungen überzogen. Das Ergebnis: hervorragende Belüftung, effektive Feuchtigkeitsableitung und kein unangenehmes Kältegefühl bei Abfahrten. Für heiße Sommertage ist der Aventor ideal.

Fazit & Kaufempfehlung

Der ABUS Aventor ist ein universell einsetzbarer Rennradhelm, der mit leichtem Gewicht, angenehmem Tragekomfort und hervorragender Belüftung überzeugt. Das umständliche Gurtsystem ist der einzige echte Kritikpunkt. Für den Einstiegspreis ab 80 Euro bekommt man einen hervorragend belüfteten Sommerhelm, der sich auf dem Kopf kaum bemerkbar macht. Unser Tipp für preisbewusste Rennradfahrer.

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❓ Häufige Fragen

Der Aventor passt gut zu runden bis normal geformten Köpfen. Für sehr längliche Kopfformen ist er weniger ideal. Es gibt ihn in den Größen M (54-58 cm) und L (57-61 cm).
Es gibt eine gummierte Brillenhalterung an den Belüftungsöffnungen, die im Stand funktioniert. Während der Fahrt rutscht die Brille allerdings leicht heraus.
Der Aventor ist günstiger (ab 80 vs. 100 €), etwas schwerer (264 vs. 228 g) und hat mehr Belüftungsöffnungen (28). Der StormChaser hat ein moderneres Verschlusssystem mit festen Ohrschlaufen.

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